Rudi Molacek

1948 *in Kindberg, A
1968 – 1973 Studium der Wirtschaftswissenschaften in Wien
1985 - 1991 Hochschule für angewandte Kunst in Wien | Lehrtätigkeit, Gastprofessur

Seine Karriere begann Rudi Molacek als Fotomodell, wechselte aber bald hinter die Kamera, um sich in den Achtzigern einen Namen als Modefotograf zu machen. Seine Freundschaft und Zeitgenossenschaft mit den Vertretern der neuen wilden Malerei, aber auch des Neo-Geo, machte ihn zum Kunstsammler. Molaceks Lust an und Offenheit für Neues, das zugleich schön war und Freude bereitete, war damit keineswegs gestillt. Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit seinen Künstlerfreunden, das dadurch akkumulierte Wissen, vorrangig über Malerei, und die Kenntnis des Betriebssystems Kunst ließen ihn in den 1980ern selbst zum Pinsel greifen. In seinen Arbeiten experimentiert er mit verschiedenen Materialien und Techniken in einer Leichtigkeit und Verspieltheit, ein wiederkehrendes Motiv Molaceks sind Blumen, Sinnbild für den hedonistischen Zugang als Lebensprinzip, welches auch sein Werk tangiert.

RUDI MOLACEK

Wenn man über Rudi Molacek und seine Arbeit spricht, dann redet man nicht nur über einen Maler, sondern über einen wahren Renaissancemenschen des 20. und 21. Jahrhunderts, der, um es mit Stanley Kubrick zu sagen, sehr unterschiedliche Wege zum Ruhm gegangen ist. In Molaceks Existenz sind mindestens vier Leben enthalten, wenn man nur die an der Oberfläche abtastbaren Existenzparadigmen berücksichtigt. Da war die frühe Zeit als Model für die Shampoo-Firma Guhl, als er von Starfotografen wie Bruce Weber und Richard Avedon für alle wichtigen Modemagazine fotografiert wurde. Wobei ich mich von Wikipedia habe belehren lassen, dass der Begriff Model in den 1970er Jahren noch gar nicht existiert hat, und stattdessen von Dressman gesprochen wurde. Was wiederum ein Scheinanglizismus ist, der in den anglophonen Ländern überhaupt nicht verstanden wird. Dortspricht man schlicht von male model. Wie auch immer: Rudi Molacek war als Mann damals ein Avantgardist im, wie es in einer Definition heißt, „optischen Einsatz des eigenen Körpers zum Zwecke der Werbung, Verkaufssteigerung, Vorführung oder Präsentation einer Sache oder Dienstleistung.“ Wobei uns erst der nächste Satz in derselben Definition im Hinblick auf die Lebensleistung von Molacek weiterbringt: „Models können auch zur Darstellung von ästhetischen, künstlerischen oder politischen Anliegen eingesetzt werden.“ Ästhetische und künstlerische Aspekte sollten in Rudi Molaceks Biographie schnell die Oberhand gewinnen, doch war er zu diesem Zeitpunkt längst kein Model mehr. Schon mit Ende 20 hatte er das Geschäft der Schaustellerei auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten aufgegeben und den Platz vor der Linse mit dem hinter der Kamera vertauscht. Molacek, der ehemalige Schönheitsdarsteller wurde schnell zu einem gefragten Darsteller von Schönheit, der erfolgreiche Kampagnen für Boss, Yves Saint-Laurent, Kodak uns viele andere inszenierte. „Als Model gewöhnt an Schönheit, Glamour und Selbstdarstellung,“ schrieb der Spiegel,„gelangen ihm Bilder voller Schönheit, Glamour und Selbstdarstellung.“ Die aus der jahrelangen Tätigkeit als Modefotograf resultierende Gastprofessur an der Universität für angewandte Kunst war dann schon Teil der nächsten künstlerischen Häutung des Globetrotters Molacek, der zeitweise deutlich mehr Zeit in New York verbrachte als in Wien. Das ́Turn on` und ́Tune in` zur Malerei fand in der Begegnung mit den Werken der niederländischenCobra-Gruppe und vor allem von deren Spiritus Rector Karel Appel statt, den Rudi Molacek persönlich kennen und schätzen lernte. Dazu kam der intensive Kontakt mit den damals ́Neuen Wilden` in Österreich, mit Malern wie Gunter Damisch, Heimo Zobernig, Franz West, Peter Kogler und vielen anderen.Molacek näherte sich dem vielfach ausgemessenen Universum der Malerei zunächst nicht als Praktiker an, sondern als Sammler. Er investierte seinen Fotografenverdienst in die Werke der up and coming artists, hielt sich auch oft in deren Ateliers auf und schuf so, locker und nebenbei mit der Kamera auch einige der schönsten Künstlerportraits aus jüngerer Zeit. In diesen bewegten 1980er Jahren fand die endgültige Transformation des Rudi Molacek vom Objekt der Kamera zum Subjekt des Pinsels statt. Keine künstlerische Revolution, sondern eine biographische Evolution. Ein vorsichtiges Tasten, das darauf gerichtet war, ästhetische Trittsicherheit zu gewinnen und nur in zweiter Linie auf Ausstellung und Selbstdarstellung zielte. Davon hatte Molacek zuvor schon genug gehabt. Es ging nun um Fotografie mit künstlerischem Anspruch, um Kunst-Happenings in New Yorker Avantgarde-Galerien, schließlich auch um das konventionellste und gleichzeitig herausforderndste künstlerische Handwerk: die Malerei. Eine lange Vorrede, um zu dem zu kommen, was wir hier an den Wänden und am Boden sehen, aber notwendig, um zu erkennen, dass wir es hier – paradox gesprochen – mit einer Leichtigkeit des Seins zu tun haben, die gleichwohl hart erkämpft wurde. Der Begriff ́Sprezzatura`den Rainer Metzger im Zusammenhang mit Molacek ins Spiel gebracht hat, die Leichtigkeit und Lässigkeit, man könnte im Zusammenhang mit den amerikanischen Abenteuern des Künstlers auch von ́urban cool` sprechen, mag eine Grundgestimmtheit seiner malerischen Ambitionen zum Ausdruck bringen, das Endresultat jedoch keines, das sich wie von selbst erschafft. Die Arbeiten, die hier zu sehen sind, hat mir Rudi Molacek noch gestern erzählt, sind nach einer längeren Schaffenspause entstanden, in der er kaum etwas produziert hat: Er hatte das Gefühl, sich zu wiederholen, keinen natürlichen, frischen Ansatz für sein malerisches Ausdrucksbedürfnis zu finden. „Fear is a man`s best friend“ hat der Velvet Underground-Veteran John Cale einen seiner Songs genannt und Angst ist es auch, die viele Künstler begleitet, wenn sie sich an der Malerei, jener zum Klischee ihrer selbst gewordenen und vielfach totgesagten Kunst versuchen. Mit der Angst im Nacken kann man jedoch nichts produzieren und so verordnete sich der Künstler – siehe ́Sprezzatura` - eine Phase der Kontemplation, des Nachdenkens, des Wartens auf Inspiration. Bis er den Eindruck hatte, nun wieder ready to go zu sein. Was nun in jüngster Zeit an Malerischem entstanden ist, ist gewissermaßen die Synthese aus einer Selbstverpflichtung zu abstrakt gedachten Linienkonfigurationenund jenen biomorphen Strukturen, die Molacek vor allem in den 1990er Jahren mit dem Computer als luftige Aquarelle auf gelacktem Fotopapier oder PVC-Rollen geschaffen hat. Und das unter Berücksichtigung einer breit ausgebauten Farbpalette. Die Bilder haben eine suggestive koloristische Präsenz, ohne unmittelbar an Neon- oder Signalfarben zu erinnern. Das hat, ohne jetzt allzu sehr ins technische Detail gehen zu wollen mit einer Schichtenästhetik zu tun, bei der unterschiedliche Farben aufgetragen und teilweise wieder abgekratzt und sowohl mit den Fingern als auch mit dicken Pinseln oder mit Maltüchern verwischt werden. Maltücher, die man übrigens auch hier in diesem Kasten als kleine installative Inszenierung sehen kann. Außerdem arbeitet Molacek aufeinem Malgrund, der die Farben nicht aufsaugt, sondern resorbiert und in ihrer prallen Sättigung wie die Phoneme eines visuellen Alphabets ausstellt. „Ich möchte, dass die Bilder aussehen, als ob sie von innen leuchten würden“, sagt Rudi Molacek und deutet damit möglicherweise eine transzendentale Dimension an, wie man sie auch in den Arbeiten von Arnulf Rainer aus jüngerer Zeit erkennen kann. Wer willl, kann in den aktuellen Arbeiten auch Echowirkungen der grellen Farbenspieleund der graphisch-stilisierten Natur- und Landschaftsbilder von Molaceks Hausgott Karel Appel sehen und Spurenelemente des Action Painting der 1950er Jahre. Doch das alte und altbekannte Rätselspiel, welcher Künstler in einem neuen Werk welchen ästhetischen Abdruck hinterlassen hat, ist vielleicht einmal zu oft gespielt worden und in unserer Post-Everything-Epoche auch nicht mehr relevant. Wir sollten die Resultate der neuen Produktionskonvulsion von Rudi Molacek als Ergebnisse eines Selbstfindungs- und Selbsterfindungsprozesses nehmen. Keine permanente Revolution, sondern eine permanente Evolution. Peter Weibel hat einmal über den Sammler Rudi Molacek geschrieben: „Ein unsicherer Sammler ist der ideale Sammler, der die Selektionsprozesse der Geschichte und die Konstruktionsprozesse der Gegenwart ausbalanciert.“In diesem Sinne würde ich auch den unsicheren Künstler als idealen Künstler bezeichnen: Konstrukteur eines magischen Privatuniversums, das gleichwohl Anschluss an die Lebenswelten der Anderen sucht, Zweifler an der eigenen Innovationskraft, der gerade in der Verweigerung der allzu leicht abrufbaren Könnerschaft jenes Andere zuwegebringt, das als verzerrte Spiegelung des Kanonischen unabdingbar ist. Was zählt, das liegt dazwischen.

(Thomas Miessgang)

Ohne Titel

2016, Öl auf Aluminium, Ø 150 cm

Rose

2025, Porzellan, 13 x Ø 32 cm

Ohne Titel

2024, Öl auf Leinwand, Ø 180 cm

Ausstellungen

EINZELAUSSTELLUNGEN

2025 „Rudi Molacek“. Galerie Gölles, Fürstenfeld
2025 „Circus Molacek“. Kunsthaus Köflach
2014 „Rudi Molacek: malen wir“. Fouladi Projects, San Francisco, Kalifornien, USA
2011 Museum für zeitgenössische Kunst, Admont,
2007 „I'll be my mirror“. Kunsthaus, Wien,
2006 Einzelausstellung. Galerie Hubert Winter, Wien
2004 „Winterfeste Bildräume“. Galerie Hubert Winter, Wien
2003 Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt
2003 „Strich und Fleck“. Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt, Österreich
2002 Einzelausstellung. Galerie Hubert Winter, Wien
2002 „Giverny Graz”. Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz
2000 „Mexico for two”. Arte&Idea, Mexiko-Stadt, USA
1997 Wiener Kunstverein, Wien
1996 Nano Museum (Wanderausstellung), kuratiert von H.U. Obrist
1994 „Don't Postpone Joy or Collecting Can Be Fun”. Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz
1992 „Studio”. Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz
1991 Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz
1991 Ausstellungshalle, Innsbruck


GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2024 „Egg Si Bischen“, kuratiert von Mari Otberg. Lukas Feichtner Galerie, Wien
2024 „Aktuelle Kunst in alten Mauern“. Museum für zeitgenössische Kunst Admont, Österreich
2024 „Vanitas. Memento mori“. Haus Kapelle, Rügen
2023 „Malen wir“ (Artsy). Foulardi Projects, San Francisco, USA
2023 „Conclusius“. Güssing
2023 „Post am Rochus“, Wien
2023 „House of inciting passions“. Vienna Art Week, Wien
2022 „TOUCH ME“, Akte aus der Miettinen-Sammlung. Kunstraum, Potsdam
2022 „Steirische Wurzeln“. Museum für zeitgenössische Kunst Admont, Admont
2022 „Sculptures?“. Haus Kapelle, Rügen
2021 Mediashow „A Rose is (A Rose)“. Berlin
2021 „Verortungen“. Museum für zeitgenössische Kunst Admont
2021 „Trial and Error”. CIRCUS EINS , Putbus, D
2020 „Snow Day” (Online). Staley-Wise Gallery, Soho, New York, USA
2020 „SHOW OFF”. MAK, Wien
2020 „...born to be alive”. Artelier Contemporary, Graz
2020 „Der Künstler und das moderne Leben“. Für eine Plattform für zeitgenössische Kunst, Berlin
2020 „LIVING RITUALS“. Vienna Art Week, Wien
2019 „Verschiebe die Freude nicht auf später, Sammeln kann Spaß machen!“. Galerie Konzett, Wien
2019 „Zu viel ist nicht genug! Die Spende „Artelier Collection“. Neue Galerie Graz
2019 Universalmuseum Joanneum, Graz
2019 „ICH“. FREEHOME, Vadim Zacharow, Berlin
2019 „Zu viel ist nicht genug“, Die Spende des Artelier. Neue Galerie Graz
2019 „Reunion“. Artelier Contemporary, Graz
2019 „Himmelfahrt“, mit Maria Serebriakova. Wegekirche, Landow, D
2019 „Accrochage“. Projektraum von Viktor Bucher, Wien
2018 „Wien wartet auf dich – pass auf dich auf!“ kuratiert von Markus Mittringer, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Wien
2018 „#WeDoo“. Galerie Diehl GmbH, Charlottenburg, Berlin
2018 „Undine Goldberg: Modejahre“. Laura Mars Galerie, Kreuzberg, Berlin
2017 „Künstlerportrait Düsseldorf 1800 bis heute”. Akademiegalerie, Düsseldorf
2017 „Wer bist du?, Portrait aus 200 Jahren”. Neue Galerie Graz
2017 „Surf”. Galerie Hartwich K. Selin, Sellin, D
2017 „Künstler der Galerie”. Foulardi Projects , San Francisco, USA
2017 „BIG PAPER”. CIRCUS ELF, Putbus, D
2016 Ausstellung mit Maria Serebriakova. Kulturstiftung Orangerie Putbus, Putbus, D
2016 „Eine Rose ist eine Rose”. Desert Flower Center, Berlin
2015 „Wien für die Kunst!” . Winterpalais des Prinzen Eugen, Belvedere, Wien
2015 „Farbe und Schwarz-Weiß“, mit Maria Serebriakova. Lendl Galerie, Graz
2015 „Manuel Bonik – Undine Goldberg: 01 No5 Revisited“. Laura Mars Galerie, Kreuzberg, Berlin
2015 „Der Berguft“. Kulturstiftung Orangerie Putbus, Putbus, D
2014 „Malen wir“. Fouladi Projects, San Francisco, USA
2014 Projektraum Viktor Bucher, Wien
2013 „From Club to Catwalk“. Victoria and Albert Museum, London
2013 Museum für zeitgenössische Kunst, Admont
2013 „Artists using Photography”. Gesso, Wien
2012 Concierge, Berlin
2012 „Papers”. Fouladi Projects, San Francisco, USA
2012 „Frühling”. Galerie Lendl, Graz
2012 „Contemporary Still Life”. Galerie Reinisch contemporary, Graz
2011 „Summer-show”, Fouladi Projects. San Francisco, USA
2011 „Old Friends-New Friends”. Galerie Lendl, Graz
2011 „RED”. Galerie Reinisch contemporary, Schloß, Kalsdorf
2010 „Florafiktionen”. Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden
2010 „Found –wanted”. Galerie „kon-temporär”, Graz
2010 „Web-Cam”. Schloß, Kalsdorf
2010 „Die Folge”. Artelier Collection, Graz
2009 „Adelmüller”. Heiligenkreuzerhof Ausstellungszentrum, Wien
2009 „Natura“. Museum für zeitgenössische Kunst, Admont
2009 „2.1. L4“. Artelier Contemporary, Graz
2009 Lincart Gallery, San Francisco, USA
2009 „Flair 0609“ (Fotografie). Haus Wittgenstein, Wien
2009 „Florafiktionen“. Quadrart, Dornbirn
2009 „Repertorium II“. Galerie Eugen Lendl, Graz
2009 „80+80“, Sammlung Johannes Messner. Kunsthaus Graz
2009 “Ein netter Raum” (A Nice Room). Galerie Rauminhalt, Wien
2008 “I’ll Be My Mirror”. Lincart Gallery, San Francisco, USA
2008 “Shella Kann, Fashion Photography”. Kunsthalle Projectspace, Wien
2008 “Maler-Leidenschaften” (Painterly Passions). Gironcoli Museum, Schloss Herberstein
2008 “Admont in Vienna.” New Museum Karlskirche, Wien
2008 “Selection 08.” Galerie Lendl
2008 “30x2 Armchairs / Chairs.” Artelier Collection, Graz,
2007 John Davis Gallery, Hudson, New York, USA
2007 “Achhausekommen.” Kunsthaus, Kindberg
2007 Gallery John Davis Hudson, New York, USA
2007 MAK nite, Wien
2007 “Melancholy.” Castle, Aichberg, CH
2007 “Photo Collection.” New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
2006 “Hundred Kisses are better than one”. Gallery Krinzinger, Wien
2006 Gallery Hubert Winter, Wien
2006 T-mobile.Vienna
2006 “Birthdayparty”. Galerie Lendl , Graz
2006 “Collected for Admont”. Museum of Contemporary Art Admont
2006 “Paradiso& Inferno”. Mario Mauroner Contemporary, Salzburg
2005 “Strange days”. Mario Mauroner Contemporary, Salzburg
2005 “Schlesische Straße”. Gallery Eugen Lendl, Graz
2005 “The artist and his group(ie)”. Gallery Hubert Winter, Wien
2005 “Ars pingendi”. New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
2005 Museum of Contemporary Art Admont, Admont
2005 T-Mobile. Vienna
2005 Lincart Gallery, San Francisco, USA
2005 “Postmediale Kondition”. New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
2004 “Made for Admont”. Museum of Contemporary Art Admont, Admont
2004 “New Works”. Lincart Gallery, San Francisco, USA
2004 Weiterbildungsdatenban, with Joachim Grommek. Berlin
2004 Gallery Hubert Winter, wien
2004 “Wien-Berlin, Tendenzen zeitgenössischer Kunst”. Gallery rie im Parlament, Berlin
2004 “subversiv, sexy und stilvoll – malerei heute”. Jena City Museum, Jena
2004 “Porträts”. MUMOK Museum of Modern Art, Wien
2004 “Still Life”. Schloss Herberstein
2004 “Gunter Damisch | Rudi Molacek” Galerie Gölles, Fürstenfeld
2004 “Editions 2004”. Continuing Education Database, Berlin
2004 “take off”. Galerie Lendl, Graz
2003 “Art Moscow”. Lisa P./Ogi, Moscow Project, Moskau
2003 “2 positions”, with Irina Baschlakov. Gallery Volker Diehl, Berlin
2003 “Gmunden”, with Herbert Brandl. Gallery 422, Grove City, USA
2003 “URBAN COLLISIONS”. New Berlin Art Association, Berlin
2003 “Painting-not painting”. Lisa P/Ogi, Moscow, Moskau
2003 “Kunst muss hängen” (Art must hang). Project space Viktor Bucher, wien
2003 “Österreichische Malerei der Gegenwart” (Contemporary Austrian Painting). Museum Stift Admont
2003 “Malerei heute vol 3, subversiv, sexy und stilvoll” (Painting Today vol. 3, Subversive, Sexy, and Stylish). Gallery Wewerka, Berlin
2003 “Graz 2003”. Austrian Sculpture Park, Austria
2003 “Boxcar Wilhemina”. Lincart Gallery, San Francisco, USA
2003 Black Dragon Society, Salzburg, Austria
2003 “...Biedermeier, or what?”. Galerie Hubert Winter, Wien
2002 Gallery Urs Meile, Lucerne, CH
2002 Gallery Eugen Lendl, Graz
2002 New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
2002 “Dekorativ und hochpolitisch” (Decorative and Highly Political). Galerie Hubert Winter, Wien
2002 “JE T,AIME ... MOI NON PLUS”. Art Museum of Thun, Thun, SWE
2002 “Le Fresnoy”. Bergen Art Hall, Bergen, NOR
2002 Museum het Domein, Sittard, NL
2002 Esap, Perpignan, F
2002 Leisure Club Mogadishni, Kopenhagen, DK
2002 Wilhelmshaven Art Hall, Wilhelmshaven
2002 Maison de Danemark, Paris
2002 “Editions 2002 part 1”. Gallery Edition & Artelier, Graz
2002 “Buds, Blooms & Blossoms”. Staley-Wise Gallery, New York, USA
2002 “Transit”. Gallery Rene Steiner, Erlach, CH
2002 “Kunst auf Plakat”. Summerstage, Wien
2002 “Konkret”. Galerie Hubert Winter, Wien
2002 “Reproduction”. Gallery Bernhard Knaus, Mannheim
2001 Caravan, Art-Moscow project. Central Artists’ House, Moskau
2001 “When the winter gets too long”. Art & Idea, New York, USA
2001 “Maybe love is everything”. Line real art Gallery, San Francisco, USA
2001 “Moscow.” Hotel Moscow, Moskau
2001 “Giverny Berlin.” Gallery Achim Kubinsky, Berlin
2001 Landesgalerie Eisenstadt
2001 “Die Verführung des Anderen” (The Seduction of the Other). Brix Art Space, Berlin
2001 “Linien” (Lines). Gallery Kai Hilgemann, Berlin
2000 “Transformer.” Galerie Martin Janda, Wien
2000 “Portraits,” Martin Janda. The space of contemporary art, Vienna
2000 “Cult 2000,” Internationale. Gartenschau, Graz
2000 “TOI ! TOI ! TOI !”. Higher School of Art, Perpignan, France
2000 “Flower Pictures”. Gallery Schafschetzy, Graz, Austria
2000 “Come in and find out 4”. Podewill Center for Contemporary Art, Berlin
2000 “face-en face”. Art Panorama, Luzern, CH
2000 “New Acquisitions 2000”. New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
2000 “2000 anos luz”. La Recova Art Center, Tenerifa
2000 “Art and Fashion”. Kunsthof Berlin: Picture Show, Berlin
2000 “Season’s Greetings”. Gallery & Edition Artelier, Graz
2000 “Caravan”, project of Vienna Art Fair, Wien
2000 “Cross Media” (videos). Media Tower Graz, Styrian Autumn festival, Graz
1999 Gallery Urs Meile, Luzern
1999 New Gallery Graz of The Universalmuseum Joanneum, Graz
1999 Klemens Gasser & Tanja Grunert Gallery, New York, USA
1999 Gallery Wohnmaschine, Berlin
1999 Gallery T-19, Wien
1999 “Cities on the Move". Louisiana Museum of Art, Humlebæk, DK
1999 Galerie & Edition Artelier, Graz
1999 „My house is Your house“. Galerie Hubert Winter, Wien
1999 „Cities on the Move“. Hayward Gallery, London
1999 Art Club Berlin, Potsdamer Platz, Berlin
1999 „1996-1999“. Krobath&Wimmer, Wien
1999 At The Base, New York, USA
1999 „Caravan“, Projekt der Vienna Art Fair, Wien
1999 „Millenium“. Galerie Kai Hilgemann, Berlin
1999 Museum für zeitgenössische Kunst „Kiosma“
1999 „Cities on the move“. Helsinki
1998 „Nach vier kommt fünf“. Galerie Martin Janda, Wien
1998 „Steirischer Herbst 1998”. Galerie Schafschetzy Studio, Graz, Österreich
1998 „Nach 4 kommt 5”. Galerie Martin Janda, Wien
1998 Galerie Menotti, Baden, Schweiz
1998 „Der Weite Blick”. Schloss Aichberg, Steiermark, Deutschland
1998 „Cities on the move“. Museum für zeitgenössische Kunst, Bordeaux, Frankreich
1998 Galerie Urs Meile, Luzern, Schweiz
1998 „Die Spitze des Eisberges“. Kunsthalle, Wien
1998 „P.S.1“ („Cities on the move“). Contemporary Art Center, New York, USA
1998 „Kunst am Bau. Die 90er”. Arthouse, Wien
1997 Gasser&Grunert, Köln, Deutschland
1997 „Kunst im Spital”. Landesklinikum Hochsteiermark, Leoben, Österreich
1997 „Medienfenster”, AUA-Plakat. Museum in progress, Wien
1997 Edward Thorp Gallery, New York, USA
1997 The Court Yard Gallery, Peking
1997 Krobath&Wimmer, Wien
1997 „Cities on the move”. Secession, Wien
1996 Krobath&Wimmer, Wien
1996 Galerie Urs Meile, Luzern, Schweiz
1996 „New York: Quick Times”, Kunstprojekt „The Thing”
1996 „Roma-Paliano: Ucelli-Birds”. Vereinigung für zeitgenössische Kunst Zerynthia, Rom
1996 „Comme un oiseau”. Fondation Cartier, Paris
1996 „Sommerlust“. Galerie Meile, Luzern, Schweiz
1996 „L'Art du Plastique“. École des Beaux-Arts, Paris
1996 „Le College“. Champagne Artenne, Reims, Frankreich
1995 „Almost Valentine“. Galerie Urs Meile, Luzern, Österreich
1995 Depot – Kunst und Diskussion, Wien
1995 Galerie Menotti, Baden, Deutschland
1995 Galerie Wohnmaschine, Berlin
1995 „We Can Of Course Change Everything”, Österreichische Kunst 1960–1995. Käserei, Rouen, Frankreich
1995 „In Memoriam W. Skreiner”. Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz, Österreich
1995 „Stereo Tip”. Städtische Galerie Ljubljana, Ljubljana
1995 „Virtual Gallery”. Österreichisches Kulturinstitut, New York, USA
1995 „Vital Use”. Museum in progress, Wien
1994 „Virtual Watercolors”. Daniel Newburg Gallery, New York, USA
1994 „Spring Collection”. Julie Sylvester Gallery, New York, USA
1994 „Don't Postpone Joy or Collecting Can Be Fun”. Österreichisches Kulturinstitut, New York, USA
1994 „The Holidays of Mr. Julio Lauren”. Wittels Gallery, New York, USA
1994 „Lokalzeit”. Forum für Aktuelle Kunst Raum Strohal, Wien
1994 „Full Service”. HERE, New York, USA
1994 „Private Mix”. Galerie Eigen+Art, Berlin
1994 American Fine Arts, New York, USA
1993 „Performance Heuriger“. Julie Sylvester Gallery, New York, USA
1993 „Viewing Room“. 303 Gallery, New York, USA
1993 „Vor der Wand“. Museum für Moderne Kunst, Klagenfurt
1993 „6 Austrian positions“ (Medium Photography). Neue Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum, Graz
1993 Performance „Soccer Game”. Eigen+Art Gallery, New York, USA
1992 Julie Sylvester Gallery, New York, USA
1992 Performance „Free Passport Photographs”. Jack Tilton Gallery, New York, USA
1992 „Multiples 1”. Galerie Zumtobel, Wien
1992 „Kunst Vertikal”. Innsbruck
1992 „Multiples 2”. Galerie Zumtobel, Wien
1992 „Edition 1992”. Galerie Stalzer, Wien
1991 Jack Tilton Gallery, New York, USA
1991 Galerie Zumtobel, Wien
1991 „A Museum on a Journey”. Museum für zeitgenössische Kunst, Lyon, F
1991 Peci Galerie, Pecs, HU
1991 „Working on glass”. Galerie Stalzer, Wien
1991 „Sensibility, Sensuality, Purity”. Cordeliers Convents, Paris
1989 Galerie Krinzinger, Wien